Restaurant in New Yorks Brighton beach - little Odessa

Skovorodka Restaurant – New York

Bewertung: 3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)

Tim Roth ist nicht nur bekannt als Stammschauspieler von Quentin Tarantino, er hat auch im 90er- Movie Little Odessa mitgewirkt. Und Little Odessa ist der Beiname von Brighton Beach. Ein kleiner Part von Brooklyn zwar, der einem aber das Gefühl gibt mitten in Russland zu stehen. Das wird einem spätestens bewusst, wenn nur noch russisch gesprochen wird und sogar die Schriftzeichen auf kyrillisch wechseln. Ganz nebenbei ist die Gemeinde Little Odessa auch noch der Top Beach Spot von New York. Also höchste Zeit für echte russische Küche. Da hätte Foodseeing eine Idee: das Skovorodka Restaurant. Allein schon eine gute Wahl, da viele Restaurants in Brighton Beach nur russische Menükarten anbieten und ebenso Kellner die, obwohl sie in Amerika leben, kein englisch sprechen. Nicht so dieses weiträumige Restaurant, das ein breites Spektrum an osteuropäischen Spezialitäten offeriert. Da wären zum Beispiel Blintzes oder Borscht. Wir entscheiden uns aber zunächst mal für Soljanka als Vorspeise. In der ostdeutschen Kulinarikwelt immer noch ein Klassiker.

Borsch soup in restaurant Skovorodka

Die Suppe ist mit ordentlich Schinken, Speck und Zwiebeln befüllt. Selbstverständlich darf auch Creme Fraiche nicht fehlen, die Menge ist schon fast zu gut gemeint, aber in der russischen Küche üblich. Es muss allerdings nach gewürzt werden, um die optimale Geschmacksvielfalt zu erhalten.

Vareniki in the restaurant Skovorodka in Little Odessa NY

Nach dem sehr ordentlichen ersten Gang gönnen wir uns auch noch Wareniki. Das Nationalgericht der Ukraine besteht aus Teigtaschen, die gerne mit Fleisch gefüllt werden. Wir entscheiden uns aber für die ebenfalls delikate Kartoffelvariante, die selbstverständlich wieder mit ordentlich Creme Fraiche ergänzt wird. Als Begleitung dient ein halbsüßer Wein aus Georgien. Der durchaus süffig ist und nicht zu viel Säure hat. Wer des russischem mächtig ist, kann sich im hinteren Teil des Lokals auch noch an slawischer Livemusik erfreuen. Ein nettes Gimmick, wenn man kein Wort davon versteht. Ungefähr 20 Dollar haben wir dem fixen Service bezahlt und schlendern wieder zurück in die Straßen von Brighton Beach, die übrigens ebenfalls in Lord of War mit Nicolas Cage eine Rolle spielen. Eigentlich wollten wir ja auch noch die New York Times kaufen um das neuste über den hiesigen US-Präsidenten zu erfahren. Den Kiosk haben wir auch schnell gefunden, die Infos sind aber auf den russischen Präsidenten beschränkt. Alle verkauften Zeitschriften sind selbstverständlich in kyrillischer Schrift gedruckt. какое несчастье.

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